Sarah Winman und Franz Hartwig öffnen »Das Fenster zur Welt«

Sarah Winman begeisterte uns mit ihrem Roman »Lichte Tage«. In ihrem Roman »Das Fenster zur Welt« lesen wir uns 35 Jahre an die Seite von Ulysses Temper. Mit 24 wird er 1944 mit einem Spezialauftrag nach Italien geschickt. Seit der Amtsenthebung Mussolinis besetzen deutsche Truppen das Land. Kaum ist der Generalbevollmächtigte des Deutschen Reiches installiert, wird wie zuvor schon in Frankeich eine Abteilung für »Kunst-, Archiv- und Bibliotheksschutz« eingerichtet. Deutsche Kunsthistoriker sollen im Rahmen des »Militärischen Kunstschutzes« schützenswerte Kunstgegenstände und Bauwerke offiziell erfassen und die italienischen Museen und Denkmalpfleger unterstützen. Die Briten wollen schneller sein und beordern Captain Darnley und seine Truppe zum Kunstschutz in Toscana. Der Soldat Ulysses Temper soll ihm dabei ganz besonders zur Seite stehen. Auf einer dieser Rettungsmissionen lernen sie Evelyn Skinner kennen. Die sechzigjährige Kunsthistorikerin will ihre geliebten Gemälde vor den Bomben des zweiten Weltkriegs bewahren. In einer Nacht zwischen alliierten Luftangriffen auf Rom und deutschen Bombenangriffen auf süditalienische Ziele sprechen sie in einem verborgenen Weinkeller über Kunst und das Leben. Dieses Gespräch verändert Ulysses´ Sichtweise auf die Welt für immer. Der Abend mit der britischen Autorin Sarah Winman und dem Schauspieler Franz Hartwig ist ein großes Wiedersehen, bei dem wir auch darüber reden, was es heißt, über eigene Grenzen zu gehen.

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